Qualitätssicherung in der Osteopathie:
Eine
Ausbildung in der Osteopathie braucht Zeit, um die komplexen
Zusammenhänge des Körpers zu erlernen. Genaueste Kenntnisse über
die Anatomie, Physiologie und Biomechanik des Menschen sind wichtig,
sowie die Schulung der Sensibilität der Hände (Spürsinn) um
Spannungen und Blockaden zu fühlen und zu erkennen.
Somit gibt es in Hessen den staatlich anerkannten Osteopathen !!!
Dafür müssen folgende Kriterien erfüllt sein:
mindestens 1350 Stunden Ausbildung (5 – 6 Jahre Berufsbegleitend)
eine 5-teilige Interne Schulprüfung absolviert wurde - nach dem Curriculum
(Prüfungsordnung) der BAO* bzw. Kriterien der AFO**
Eine Externe Klinische-Prüfung (am Patienten) bestanden wurde - durchgeführt von Osteopathen der BAO
Ein weiteres Qualitätskriterium ist die
Mitgliedschaft im Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)***
Eine Mitgliedschaft ist nur möglich wenn obige Kriterien erfüllt sind bzw. wenn man Schüler einer vom VOD e.V. anerkannten Schule ist.
Da aber
der Begriff 'Osteopathie' zur Zeit selbst noch nicht geschützt ist,
ist die Qualitätssicherung in der Osteopathie besonders wichtig. Aus
diesem Grund ist es ratsam bei einer gewünschten Osteopathie-Behandlung
die obigen Kriterien unbedingt zu beachten. Der VOD e.V. hat deshalb
auch eine entsprechende Therapeutenliste, die über Internet,
telefonisch oder per Post angefordert werden kann!
Der Osteopath ist
aber noch kein eigenständiger Beruf, sondern vorerst eine
Weiterbildungsbezeichnung, d.h.
Physiotherapeuten
arbeiten nach wie vor im Delegationsverfahren.
* Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V. (www.bao-osteopathie.de)
** Akademie für Osteopathie (www.osteopathie-akademie.de)
*** Verband der Osteopathen
Deutschland e.V. (www.Osteopathie.de)
Weitere Informationen: