Kinderosteopathie:

Die Kindheit wird mit der Geburt eingeläutet. Sie zählt zu den traumatischsten Vorgängen im Leben eines Menschen, auch wenn wir uns nicht mehr daran erinnern oder gerade deshalb. Durch sie entstehen oft Funktionsstörungen und Kompensationen im Körper, z.b. bei einer zu schnellen oder langen Geburt, wenn Hilfsmittel benötigt werden (Einleitung der Geburt, Saugglocke oder Zange), bei Beckenschiefstand bzw. Blockaden im Beckenbereich der Mutter, Kaiserschnitt, etc.. Sie begünstigen die sogenannte Dysfunktionen (= gestörte Funktion ), die erst Jahre später zu Symptomen oder Krankheiten führen können. Zwar sind die meisten Kinder in der Lage sich selbst zu korrigieren (Selbstheilungskräfte). Ist dies nicht der Fall so können sich später Problematiken entwickeln, wie Schlaflosigkeit, Fehlhaltungen, KISS-Syndrom, Dreimonatskoliken und eventuell auch Entwicklungsverzögerungen. Auch Jahre später kann es zu Rückenproblemen (Skoliosen), Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen oder Hyperaktivität (ADHS) kommen.

In der Osteopathie werden die Ursachen für die jeweiligen Problematiken der Patienten gesucht und deren Ursprung liegt in der Vergangenheit. Je älter wir sind desto mehr Vergangenheit besitzen wir, was bedeutet diese Faktoren müssen in die Behandlung integriert werden. Kinder haben den Vorteil eine noch „kurze“ Vergangenheit zu besitzen dazu kommt das sie sich in einer Lebensphase des Wachstums befinden (Kinder besitzen noch enorme „Selbstheilungskräfte“ d.h. Der Körper ist gut in der Lage sich selbst zu regulieren.)

Aus diesen Gründen ist es sinnvoll frühstmöglich eine Behandlung zu beginnen.

Die Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Kinderheilkunde sind sehr vielfältig!
In vielen Fällen kann wirklich ursächlich behandelt werden und die Effekte sind zum Teil beeindruckend.

Anwendungsmöglichkeiten in der Kinderosteopathie:

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